GESPECOR VERSION 4.0

NEU IN VERSION 4.1


In Version 4.1 von GESPECOR sind verschiedene neue Funktionen eingeführt worden. Außerdem sind einige in früheren Versionen vorhandene Programmfehler korrigiert worden. Diese Datei enthält eine kurze Beschreibung der wichtigsten Änderungen. 

  1. Die Berechnung der Ansprechwahrscheinlichkeit des Detektors (FEPE=Full Energy Peak Efficiency) wird nun mit berücksichtigt. Benutzer müssen beachten, dass die Werte für die FEPE stark von den Detektorparametern abhängig sind. Da die Detektordaten häufig nicht mit ausreichender Genauigkeit bekannt sind, wird empfohlen, die berechneten FEPE-Werte für einige Messkonfigurationen stets mit den Versuchswerten für die FEPE zu vergleichen.

  2. Die Berechnung der Gesamtnachweiswahrscheinlichkeit wird nun mit berücksichtigt. Die obigen Anmerkungen zur Abhängigkeit der Ergebnisse von den Detektordaten gelten auch hier.

  3. Es ist nunmehr möglich, die Effizienztransfermethode für die Berechnung der FEPE für eine Zielkonfiguration auf der Grundlage der Effizienz für eine Referenzkonfiguration zu benutzen. Die mithilfe der Effizienztransfermethode ermittelten Ergebnisse werden nicht so stark von der Unsicherheit bei den Detektordaten beeinflusst wie die Ergebnisse, die man durch eine direkte Berechnung der Effizienz erhält. Somit führt die Effizienztransfermethode zu besseren Ergebnissen als die direkte Berechnung der Effizienz, wenn die Referenzkonfiguration mit Hilfe von qualitativ hochwertigen Standardquellen kalibriert wurde.

  4. Es können nunmehr die Ergebnisse von Transmissionsexperimenten, die mit unkollimierten Punktquellen durchgeführt wurden, für die richtige Evaluation des linearen Schwächungskoeffizienten genutzt werden.

  5. Die Verfahren zur Aufbereitung von Zerfallsdatenbeständen sind vollständig überarbeitet worden. Es ist nunmehr möglich, Zerfallsdatenbestände für alle reinen Gammastrahlsummen-Peaks zu erstellen und auch für Summen-Peaks einschließlich der Auswirkungen der Gesamtabsorption von Röntgenstrahlen. K-Alpha- und K-Betastrahlen können separat verarbeitet werden. Es wurde eine anwenderfreundliche Aufbereitungsmöglichkeit für die Zerfallsdatenbestände zu allen Peaks eines bestimmten Nuklids eingeführt.

  6. Die Bibliothek KORDATEN.ALL wurde aktualisiert.